Eintracht Süd – LSV 3:1 08.05.10
Im Rennen um die Tabellenspitze der Staffel unterlag der LSV den Kickern von Eintracht Süd klar mit 1:3. Leider konnte die Mannschaft nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und verlor das emotionale aufgeladene Spiel deutlich. Ohne den anderweitig beschäftigten Theo und den Langzeitverletzten Patrick reiste der LSV nur mit 9 Spielern zur Eintracht. Das war wieder einmal zu wenig, um die gut besetzten Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Diese kontrollierten von Beginn an das Geschehen, waren bissig in den Zweikämpfen und gedanklich immer einen Schritt schneller als der LSV. So hatte der Gastgeber schon in der 4.min eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Der LSV, sehr defensiv eingestellt, ließ Kombinationsfußball vermissen und brachte die Gastgeber immer wieder durch Fehlabspiele in gute Positionen. Hatte der LSV in der 4.min bei einem Pfostenschuss noch Glück, so war es eine min später passiert. Severin heute ganz unglücklich spielend, mit schlechtem Pass aus der Abwehr, da brauchte sich der Eintracht Stürmer nicht lange bitten lassen. 1:0 für die Hausherren. Zwar mühte sich die rechte Seite mit Phillip und Lukas, aber deren Angriffsbemühungen wurden von der aufmerksamen Eintracht Abwehr meist abgefangen. So blieb es bei sporadischen Aktionen. Leider fand der LSV heute gar nicht zu einem vernünftigen Spiel weil viel zu viele leichte Bälle versprangen. Die logische Folge deshalb das 2:0 in der 26. min durch einen fulminanten Flatterball unter die Torlatte. Keine Chance für Dave. Danach nahm das Spiel noch einmal an Fahrt auf. Allerdings weniger im spielerischen Sinne als vielmehr in Verbalattacken und Provokationen des Gasttrainers und der Spieler von Eintracht. Fast jede Aktion der Hausherren wurde mit einem unsportlichen Zusatz über die Schwächen des Gegners kommentiert. Dies hinterließ sicherlich auch bei den LSV Spielern Spuren im Hinterkopf, dass sie heute nicht der Aufgabe gewachsen wären. Aber anstatt zu versuchen diese Sticheleien in positive Energie umzusetzen bekam der LSV zusehends noch weniger zu Stande.
In der zweiten Halbzeit änderte sich am Gesamtbild wenig. Zwar kamen die Hausherren zu weniger Möglichkeiten, aber der LSV bei dem der ausgepumpte Phillip durch Marvin ersetzt wurde blieb zu ungefährlich weil zu unpräzise. Da das Mittelfeld einen schlechten Tag erwischte und die Abwehrspieler unverständlicher Weise Offensivverbot hatten, blieben die Stürmer weitgehend auf sich alleine gestellt und wirkungslos. In der 45.min dann erneut Aufregung, als der Schiedsrichter bei einem Foul an Erik auf Freistoß für Eintracht Süd entschied. Dieser ging aus gut 17 m an Freund und Feind vorbei ins rechte Eck zum 3:0. Erneut also zusätzlich Öl im Feuer der Partie. Unverständlich jedoch, dass sich davon die Hälfte des Trainergespanns anstecken ließ und mit unüberlegten Wortgefechten die Stimmung weiter anfachte. In den letzten 10 min der Partie zeigte sich, dass die Gastgeber konditionell abbauten. Da der LSV aber keinen Auswechselspieler mehr zu Verfügung hatte, reichte es nur noch zu einem Ehrentreffer in der 56.min durch Marvin nach guter Vorarbeit von Lukas und Severin. Alles in allem ein Spiel welches einer deutlichen Analyse bedarf und welches einige Fragen aufwirft. Bei einer Ausgangsposition Kampf um die Tabellenspitze – welches der legitime Anspruch des Teams sein sollte – ist es unverständlich, weshalb man gegen Mitkonkurrenten nicht mit zusätzlichen D Jugend Spielern aus dem Verein auflaufen kann. Denn sobald 2-3 Leistungsträger entweder nicht da sind oder ausfallen, sieht es um die Mannschaft dünn aus. Dass unsere Gegner dort noch dreistere Wege bestreiten, wie im Fall Olympia, haben wir ja leidvoll erlebt. Zum anderen sind die Bemerkungen von Eltern und Trainern über Schiedsrichterleistungen in Gegenwart der Sportler so wie heute absolut überflüssig und unpädagogisch. Anstatt sich einzugestehen, dass man ein schlechtes Spiel zu Unrecht verloren hat versuchen Spieler zunehmen die Schuld zuerst beim Schiri zu suchen. Hier sollten alle darauf achten, dass unsere Nachwuchskicker mit 12 Jahren nicht schon in Profiallüren verfallen, von denen sie meilenweit entfernt sind. So bleibt zu hoffen und zu Wünschen, dass zum vorentscheidenden Spiel in Lindenthal der LSV mit einer starken Mannschaft auflaufen kann und man mit Ruhe, Besonnenheit und sportlicher Fairness dort 3 Punkte holt.
Thomas Koschig
Im Rennen um die Tabellenspitze der Staffel unterlag der LSV den Kickern von Eintracht Süd klar mit 1:3. Leider konnte die Mannschaft nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und verlor das emotionale aufgeladene Spiel deutlich. Ohne den anderweitig beschäftigten Theo und den Langzeitverletzten Patrick reiste der LSV nur mit 9 Spielern zur Eintracht. Das war wieder einmal zu wenig, um die gut besetzten Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Diese kontrollierten von Beginn an das Geschehen, waren bissig in den Zweikämpfen und gedanklich immer einen Schritt schneller als der LSV. So hatte der Gastgeber schon in der 4.min eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Der LSV, sehr defensiv eingestellt, ließ Kombinationsfußball vermissen und brachte die Gastgeber immer wieder durch Fehlabspiele in gute Positionen. Hatte der LSV in der 4.min bei einem Pfostenschuss noch Glück, so war es eine min später passiert. Severin heute ganz unglücklich spielend, mit schlechtem Pass aus der Abwehr, da brauchte sich der Eintracht Stürmer nicht lange bitten lassen. 1:0 für die Hausherren. Zwar mühte sich die rechte Seite mit Phillip und Lukas, aber deren Angriffsbemühungen wurden von der aufmerksamen Eintracht Abwehr meist abgefangen. So blieb es bei sporadischen Aktionen. Leider fand der LSV heute gar nicht zu einem vernünftigen Spiel weil viel zu viele leichte Bälle versprangen. Die logische Folge deshalb das 2:0 in der 26. min durch einen fulminanten Flatterball unter die Torlatte. Keine Chance für Dave. Danach nahm das Spiel noch einmal an Fahrt auf. Allerdings weniger im spielerischen Sinne als vielmehr in Verbalattacken und Provokationen des Gasttrainers und der Spieler von Eintracht. Fast jede Aktion der Hausherren wurde mit einem unsportlichen Zusatz über die Schwächen des Gegners kommentiert. Dies hinterließ sicherlich auch bei den LSV Spielern Spuren im Hinterkopf, dass sie heute nicht der Aufgabe gewachsen wären. Aber anstatt zu versuchen diese Sticheleien in positive Energie umzusetzen bekam der LSV zusehends noch weniger zu Stande.
In der zweiten Halbzeit änderte sich am Gesamtbild wenig. Zwar kamen die Hausherren zu weniger Möglichkeiten, aber der LSV bei dem der ausgepumpte Phillip durch Marvin ersetzt wurde blieb zu ungefährlich weil zu unpräzise. Da das Mittelfeld einen schlechten Tag erwischte und die Abwehrspieler unverständlicher Weise Offensivverbot hatten, blieben die Stürmer weitgehend auf sich alleine gestellt und wirkungslos. In der 45.min dann erneut Aufregung, als der Schiedsrichter bei einem Foul an Erik auf Freistoß für Eintracht Süd entschied. Dieser ging aus gut 17 m an Freund und Feind vorbei ins rechte Eck zum 3:0. Erneut also zusätzlich Öl im Feuer der Partie. Unverständlich jedoch, dass sich davon die Hälfte des Trainergespanns anstecken ließ und mit unüberlegten Wortgefechten die Stimmung weiter anfachte. In den letzten 10 min der Partie zeigte sich, dass die Gastgeber konditionell abbauten. Da der LSV aber keinen Auswechselspieler mehr zu Verfügung hatte, reichte es nur noch zu einem Ehrentreffer in der 56.min durch Marvin nach guter Vorarbeit von Lukas und Severin. Alles in allem ein Spiel welches einer deutlichen Analyse bedarf und welches einige Fragen aufwirft. Bei einer Ausgangsposition Kampf um die Tabellenspitze – welches der legitime Anspruch des Teams sein sollte – ist es unverständlich, weshalb man gegen Mitkonkurrenten nicht mit zusätzlichen D Jugend Spielern aus dem Verein auflaufen kann. Denn sobald 2-3 Leistungsträger entweder nicht da sind oder ausfallen, sieht es um die Mannschaft dünn aus. Dass unsere Gegner dort noch dreistere Wege bestreiten, wie im Fall Olympia, haben wir ja leidvoll erlebt. Zum anderen sind die Bemerkungen von Eltern und Trainern über Schiedsrichterleistungen in Gegenwart der Sportler so wie heute absolut überflüssig und unpädagogisch. Anstatt sich einzugestehen, dass man ein schlechtes Spiel zu Unrecht verloren hat versuchen Spieler zunehmen die Schuld zuerst beim Schiri zu suchen. Hier sollten alle darauf achten, dass unsere Nachwuchskicker mit 12 Jahren nicht schon in Profiallüren verfallen, von denen sie meilenweit entfernt sind. So bleibt zu hoffen und zu Wünschen, dass zum vorentscheidenden Spiel in Lindenthal der LSV mit einer starken Mannschaft auflaufen kann und man mit Ruhe, Besonnenheit und sportlicher Fairness dort 3 Punkte holt.
Thomas Koschig
Veröffentlicht am:
10:01:39 10.05.2010 von Thomas Priemer
